Die TOP 10 Fakten über Sperma!
27.05.2019

Die TOP 10 Fakten über Sperma!

Diese Informationen werden Euch verblüffen.

Von Ananas, Anti-Aging-Effekten und Wäschekörben

Es ist das Endprodukt des männlichen Höhepunkts und es wird benötigt, um Kinder in die Welt zu setzen – spätestens seit dem schulischen Biologie-Unterricht weiß jeder zumindest diese zwei Dinge über Sperma. Darüber hinaus gibt es aber noch viele weitere Informationen, die eher weniger bekannt sind. Einige überraschende Fakten haben wir für Euch in diesem Beitrag zusammengetragen:

  1. Feuchte Träume: Ihren ersten Erguss erleben Jungen meist im Alter zwischen 11 und 15 Jahren. Häufig passiert es im Schlaf, daher die Bezeichnung „Feuchter Traum“. Auch im fortgeschrittenen Alter kommt es aber gelegentlich ebenfalls zu solchen Erlebnissen und zwar immer dann, wenn der Körper „altes Sperma“ loswerden muss, um Platz für neues zu schaffen.
  2. Die Produktion läuft und läuft und läuft: Nach 1.000 Schuss ist Schluss? Nein, ganz im Gegenteil! Der Körper stellt kontinuierlich neues Sperma her – und zwar lebenslang!
  3. Vom Löffel zum Wäschekorb: Hat ein Mann einen Orgasmus, dann entspricht die Menge des Ejakulats ungefähr einem Teelöffel voll, wobei es beim Sex in der Regel 20 Prozent mehr als bei der Selbstbefriedigung sind. Geht dem Akt zudem ein langes Vorspiel voraus, dann ist die Menge sogar noch größer. Nimmt man an, dass ein Mann im Leben durchschnittlich ca. 8.500 bis 14.300 mal ejakuliert, ergibt sich eine Gesamtsumme von rund 30 bis 50 Liter – das ungefähre Volumen eines Wäschekorbs.
  4. Spritzen oder nicht spritzen? Auch wenn die Porno-Industrie ein anderes Bild suggeriert, ist der männliche Höhepunkt nicht immer ein stoßweises „Abspritzen“. Die beiden für diesen Vorgang notwendigen Muskeln sind je nach Erregung und Intensität des Orgasmus immer unterschiedlich angespannt. Dadurch wird das Sperma nicht zwangsläufig geschleudert, sondern fließt manchmal auch einfach ganz gemächlich.
  5. Kleine Flitzer: Nur 0,06 mm – so groß ist ein Spermium. Mit dem bloßen Auge nicht erkennbar, allerdings reicht ein einfaches Mikroskop, um die Schwimmer betrachten zu können. Dann sieht man auch die Geißel, also den Schwanz, mit dem sich die Spermien mit bis zu 45 km/h fortbewegen können. Diese Geschwindigkeiten erreichen sie aber nur am Anfang, dann wird’s ruhiger. Bis zur Eizelle (solange kein Kondom im Weg steht) schafft es sogar nur die Hälfe. Zink und verschiedene Nüsse sollen helfen, die kleinen Flitzer fitter zu machen.
  6. It’s my life! Besonders hoch ist die Lebenserwartung eines Spermiums nicht. An der frischen Luft oder in der Vagina halten die kleinen Kerle nur ein paar Stunden durch. In der Gebärmutter sind es dafür sogar fünf bis sieben Tage – der freundliche Zervixschleim macht‘s möglich. Das bedeutet übrigens, dass es selbst eine Woche nach dem Sex noch zu einer Befruchtung kommen kann!
  7. Nussig, glibberig und weiß? Wer glaubt, dass Sperma immer gleich aussieht, der irrt. Was den Geschmack und den Geruch angeht, so werden diese beispielsweise durch die Ernährung beeinflusst. Ananas oder Petersilie wirken hier positiv. Bier, Knoblauch und auch Zigaretten haben eher einen negativen Effekt. Die Konsistenz und die Farbe sind hingegen vom „Alter“ des Spermas beeinflusst. Das Ejakulat eines Mannes, der sehr lange keinen Orgasmus hatte, ist ziemlich dickflüssig und zäh. Die Farbe tendiert stark zu gelb. Frisches Sperma ist im Gegensatz dazu wesentlich wässriger und weiß.
  8. Die etwas andere Schönheitskur: Forschungen haben herausgefunden, dass der im Sperma enthaltene Stoff Spermin (ein Polyamin, das den typischen Geruch und Geschmack ausmacht) ein hervorragendes Anti-Aging-Mittel ist. Es regeneriert geschädigte Zellen und hilft ebenso gegen Falten. Auf teure Cremes und Lotion kann Mann also getrost verzichten!
  9. Sperma macht glücklich: Eine Untersuchung aus dem Jahr 2002 hat sich mit der stimmungsaufhellenden Wirkung von Sperma befasst. Das Ergebnis war, dass Frauen, die über den Unterleib direkten Kontakt zum Liebessaft ihres Partners hatten, wesentlich glücklicher waren. Als Grund wurden Botenstoffe wie Serotonin und Prolaktin genannt, die antidepressiv wirken. Zusätzlich enthält Sperma Glückshormone, die über den Geschlechtstrakt in den Blutkreislauf der Frau gelangen.
  10. Krank durch Sperma? Es ist kein häufiges Phänomen, aber es gibt es: Das sogenannte Postorgasmic Illness Syndrom. Betroffen sind davon häufiger Frauen als Männer, meistens im Alter von 20 – 30 Jahren. Sie reagieren allergisch auf ein bestimmtes Protein, das in jedem menschlichen Sperma gleich ist. Männer haben dann bei einer Ejakulation grippeähnliche Symptome, die bis zu einer Woche anhalten können. Frauen trifft es schlimmer: Bei ihnen kann es sogar zum anaphylaktischen Schock und somit bis zum Tod kommen. Zwar gibt es Behandlungsmethoden, aber grundlegend heißt es hier insbesondere: Kondome schützen!