Sex im Wasser mit Kondom – Gefahren und Risiken
14.07.2021

Sex im Wasser mit Kondom – Gefahren und Risiken

Das müsst Ihr wissen, wenn Ihr Euch auf ein feucht-fröhliches Abenteuer der speziellen Art einlasst.

Kondome und Wasser – keine einfache Partnerschaft

Wer schon immer mal das Liebesspiel in der heimischen Badewanne, in einer abgelegenen Bucht oder auch im eigenen Pool ausprobieren wollte, der sollte sich eins vor Augen führen. Die entscheidende Voraussetzung, damit Kondome funktionieren, lautet: Sie müssen richtig sitzen. Nur so schützen sie zuverlässig vor ungewollten Schwangerschaften und gefährlichen Geschlechtskrankheiten.

Doch genau darin liegt die Schwierigkeit, wenn das Liebesspiel unter Wasser stattfindet. Denn egal ob Freibad, Badewanne, Baggersee oder auch Dusche – sobald zwischen Gummi und Penis Wasser eindringt (was bereits beim Anlegen geschehen kann), wird das Kondom rutschig und hält nicht mehr optimal – insbesondere in der Bewegung und mit steigender Verweildauer im Wasser.

„Und was bedeutet das jetzt für mich?“

Diese Frage ist leider nicht so einfach zu beantworten. Denn neben der Gefahr, dass da Kondom abrutschen kann, weil Wasser eingedrungen ist, gibt es noch weitere Risiken, mit denen Du Dich vertraut machen solltest:

  1. Warmes Wasser macht das Gummi weich und dehnbar: In der Badewanne oder auch im Whirlpool ist das Kondom möglicherweise recht hohen Temperaturen ausgesetzt. Diese können dafür sorgen, dass das Material weicher wird und der feste Halt nicht mehr gewährleistet ist. Dadurch ist das Abrutschrisiko zusätzlich erhöht.
  2. Stoffe im Wasser greifen das Material an: Badezusätze, Öle, Shampoos und Salze (Badewanne), sowie Chlor (Schwimmbad, Freibad) und Salz (Meer) sind für das Gummi gefährlich. Sie machen das Material porös und erhöhen das Risiko, dass das Kondom reißt.

FAZIT: Feucht-fröhliche Abenteuer mit Kondom sind immer ein Risiko. Denn die Qualitätswerte der Gummis werden durch Wasser erheblich beeinflusst und es herrscht die Gefahr des Abrutschens. Denkt immer daran: SAFETY FIRST!